Plattformökonomie wird auch den Maschinenbau verändern

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Neues Whitepaper: "Plattformökonomie - Digitale Services und Ersatzteilbeschaffung" besonders im Fokus

Frankfurt, 12. Juni 2019 – Die Wertschöpfung in der Maschinenbauindustrie erfolgt immer stärker durch digitale Services. Dabei stellt die Plattformökonomie eine neue Möglichkeit zur Abwicklung von Geschäftsvorgängen dar, die im B2B-Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Es ist zu erwarten, dass sich in der Maschinenbaubranche in den kommenden Jahren deutliche Veränderungen und Marktverschiebungen ergeben werden“, sagt Volker Schnittler, Plattformökonomie-Experte der Abteilung Informatik im VDMA. „Dabei wird sich vor allem der Geschäftsbereich verändern, der sich mit Service sowie der Beschaffung von Ersatzteilen und Zubehör befasst.“ Der klassische Maschinen- und Anlagenbau wird von der Entwicklung eher weniger betroffen sein.

Je komplexer und kundenindividueller das Produkt- und Dienstleistungsangebot ist, desto später wird es im Sinne der Plattformökonomie abgebildet werden können. Dieser Umstand bietet der Branche die Möglichkeit, mit dynamischen Geschäftsbereichen in die Plattformökonomie einzusteigen. Gleichzeitig können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, um ertragsstarke Marktsegmente wirkungsvoll und nachhaltig abzusichern und auszubauen. „Für die Masse der Unternehmen aus unserer Branche kommt es kaum in Frage, selbst Plattformanbieter zu werden“, erläutert Schnittler. Vielmehr kommt es darauf an, zu erkennen, welche Plattformen genutzt werden sollten und wie man sich in einer Welt bewegt, in der möglicherweise diverse Plattformen adressiert werden müssen, die untereinander nicht kompatibel sind.

Der VDMA hat nun ein Whitepaper veröffentlicht, das Unternehmen eine Orientierung geben soll, individuell und erfolgreich ihre Produkte und Dienstleistungen zukünftig auch über Plattformen bei ihren Kunden zu platzieren. Das Whitepaper "Plattformökonomie: Digitale Services und Ersatzteilbeschaffung" können Sie bei Biljana Gabric bestellen.