Software-Ergonomie

Arburg

Gestaltung von Bedienungsoberflächen

Wem ist es nicht schon mal passiert, dass er/sie eine einfache Vorrichtung/Maschine einschalten bzw. bedienen wollte, aber dann an der Bedienoberfläche verzweifelt - oder sogar gescheitert ist.

Historisch gesehen bekamen die Maschinen mit Einführung der Prozessrechner eine neue Qualität: Sie wurden flexibler und leistungsfähiger.

Während früher die Bedienelemente direkt am Ort des Geschehens waren, sind sie jetzt auf einer zentralen Bedieneinheit konzenrtiert. Durch Kompaktheit der Darstellung wurde dem Bediener die Begreifbarkeit der Maschine und des Prozesses erschwert. Konnten Kurvensteuerungen noch "durchschaut" werden, so geben abstrahierte Darstellungen mitunter nicht nur für den Bediener Rätsel auf.

Erschwerend kommt hinzu, dass solche "Software" eher der Maschine angepasst ist. Der Bediener, der die Maschine sicher und zuverlässig beherrschen muss, wird häufig vergessen oder überfordert. Grundsätzliche Wahrnehmungsmechanismen und Verhaltensweisen des Menschen werden missachtet, die Bedienung wird fehlerträchtig und frustrationsfördernd - die Maschine wird unbedienbar.

Anwender erwarten heute von Investitionsgütern mehr als nur eine einfache Bedienung. Das Bedienoberflächen-Design sollte intuitiv sein und die Arbeit erleichtern. Es soll aber auch dasselbe positive Erlebnis schaffen, das Anwender von Consumer Products kennen und erwarten.

Über das Human Machine Interface-Design erleben die Kunden Ihre Maschine und Ihre Marke. Es entscheidet, ob die Anwender effizient, sicher sowie motiviert arbeiten und ob Ihr Unternehmen im Wettbewerb überzeugt, Ihre Kunden begeistert und so langfristig Ihren Erfolg sichert.

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